Sie würden sich gerne als Verfahrenstechniker bewerben, wissen aber noch nicht wie? Hier finden Sie hilfreiche Tipps, die Ihr Bewerbungsverfahren vereinfachen werden. 

Informieren Sie sich gut 

Verfahrenstechniker finden sich in sehr vielen verschiedenen Teildisziplinen wieder. Beispielsweise können Sie Ihren Schwerpunkt auf die Chemie legen und ins Chemieingenieurwesen eintreten. Ist Chemie allerdings nicht Ihre Stärke oder Sie verfolgen andere Interessen, gibt es auch noch die Fertigungs- oder Energietechnik. Diese befassen sich mit Formänderung und der Energieumwandlung. Lesen Sie sich erstmal gut ein und informieren Sie sich gut über jeden Teildisziplin, bevor Sie sich bewerben. Ihre Interessen sollten sich in dem Beruf wiederfinden. Alle Teildisziplinen finden Sie hier.

Voraussetzungen als Verfahrenstechniker 

Um sich als Verfahrenstechniker zu bewerben, müssen Sie einige persönliche Voraussetzungen mit sich bringen. Zum einen wäre Interesse an Naturwissenschaften von Vorteil, da Sie sich in so gut wie jedem Bereich damit befassen. Zudem wäre es gut, wenn Sie eine gewisse Begeisterung für Technik haben. Außerdem werden Grundkenntnisse in Biologie, Chemie und Physik vorausgesetzt. Mathematisches Verständnis ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, da Sie mit vielen mathematischen Aufgaben rechnen sollten. 

Vorerfahrungen sammeln 

Beim Arbeitgeber kommt es besonders gut an, wenn Sie schon einmal die Möglichkeiten hatten, in den Beruf einzutauchen. Hatten Sie in der Vergangenheit schonmal ein Praktikum in dem Bereich oder bei etwas Vergleichbarem, erwähnen Sie dies. Betonen Sie hierbei, dass Ihnen das Praktikum so viel Spaß gemacht hat, dass Sie dies nun zu Ihrem Beruf machen möchten. Auch wenn Sie ein Praktikum in einer ähnlichen Richtung hatten, können Sie dies ruhig erwähnen. Dies zeigt dem Arbeitgeber, dass Sie Spaß in diesem Fachbereich haben und die Arbeit gerne tun. Vielleicht finden Sie ja noch die Möglichkeit vorab ein Praktikum zu machen, bevor Sie sich als Verfahrenstechniker bewerben.

Für eine Fachrichtung entscheiden 

Wenn Sie sich gut informiert haben, ist Ihnen bestimmt aufgefallen, dass es Verfahrenstechniker in vielen Bereichen gibt. Sie sollten sich für den Bereich entscheiden, der Sie am meisten anspricht und wo sich Ihre Interessen in der Arbeitsalltag einbinden lassen. Interessieren Sie sich für Chemie, wäre es natürlich sehr praktisch, wenn Sie sich für diesen Bereich entscheiden würden. 

Arbeitsort aussuchen 

Sie haben sich für eine Fachrichtung entschieden. Und nun? Es wäre natürlich von Vorteil, wenn Sie sich vorher schon einmal darüber informieren, ob diese Fachrichtung in Ihrer Nähe überhaupt vorhanden ist. Also ob es einen Arbeitgeber in Ihrer Nähe gibt, der nach solch einer Fachrichtung sucht. Wenn ja, haben Sie Glück und Ihrer Bewerbung als Verfahrenstechniker steht nichts mehr im Wege. 

Bewerbung schreiben 

Haben Sie alle vorherigen Schritte mit Erfolg bewältigt, folgt nun die Bewerbung. Sie wollen nun eine Bewerbung an den Arbeitgeber schicken, den Sie im vorherigen Schritt gefunden haben. Dies geschieht folgendermaßen. Sie machen sich einige Gedanken zu Ihren persönlichen Fähigkeiten also Ihren Schwächen und Stärken. Dann überlegen Sie sich, welche Kompetenzen zu diesem Beruf passen und ob Sie diese besitzen. Diese Informationen schreiben Sie nun in einem Text zusammen auf. Bei diesem Text sollten Sie auch betonen, warum Sie sich für genau dieses Unternehmen entschieden haben also was Ihnen besonders gefällt.  

Bewerbung abschicken 

Ist Ihr sogenanntes Anschreiben fertig, können Sie dieses zusammen mit Zeugnissen, Lebenslauf und Zertifikaten o.Ä. an den Arbeitgeber senden. Dieser wird sich einige Zeit nehmen, Ihre Unterlagen gründlich durchzusehen. Deswegen sollten Sie nicht zu ungeduldig sein. Er wird sich dann überlegen, ob Sie gut in das Unternehmen reinpassen würden und sich danach bei Ihnen melden. Bis dahin können Sie sich schonmal mit dem nächsten Schritt beschäftigen. 

Vorstellungsgespräch 

Wenn Sie ein Vorstellungsgespräch bei einem Unternehmen haben, ist es wichtig, sich im Voraus vorzubereiten. Man weiß nie, welche Fragen gestellt werden oder ob der Interviewer sich vorstellen kann, dass Sie für das Unternehmen arbeiten, also geben Sie Ihr Bestes! Genauso wie ein Interviewpartner einige Nachforschungen über seinen zukünftigen Arbeitgeber anstellt, bevor er ins Büro kommt, möchten Arbeitgeber einen Einblick darüber bekommen, wer eingestellt werden soll und warum er sich zu dieser bestimmten Stellenbeschreibung hingezogen fühlt. Er kann sich auch erkundigen, ob dieser Bewerber irgendwelche Vorbehalte hat, seinem Team beizutreten, nachdem er jeden Lebenslauf nicht nur auf seine Qualifikationen, sondern auch auf seine Persönlichkeit hin überprüft hat.

Der herausforderndste Teil eines Vorstellungsgesprächs besteht oft aus individuellen, persönlichen Fragen, die darauf abzielen, mehr über den Charakter und die Einstellung eines Bewerbers herauszufinden.

“Warum sollten wir Sie bei uns anstellen?”

Das ist eine Frage, die oft während eines Vorstellungsgesprächs auftaucht. Sie sollten sich darauf vorbereiten und Ihre Antwort parat haben! Es gibt viele hilfreiche Artikel darüber, welche typischen Fragen Ihnen potenzielle Arbeitgeber in Vorstellungsgesprächen stellen könnten, also sollten Sie sich diese ansehen, bevor Sie zu irgendwelchen berufsbezogenen Treffen gehen. Nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch ist der nächste Schritt auf Ihrem Weg zu einer Anstellung in der Regel das Abschlussgespräch. Diese können nervenaufreibend sein, aber sie bieten Ihnen auch die Möglichkeit zu zeigen, wie gut Sie sich selbst kennen und welche Art von Mitarbeiter perfekt in die Kultur dieses Unternehmens passen würde.