Sie möchten Sich gerne als Tierpfleger bewerben, wissen aber noch nicht genau wie? Folgen Sie diesen einfachen Schritten und die Bewerbung als Tierpfleger läuft wie von selbst.

Informieren Sie sich erstmal gut über den Beruf:  

Bevor Sie Ihre Bewerbung als Tierpfleger abschicken, ist es wichtig zu wissen, was auf Sie zukommt. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Aufgaben, die Sie im Alltag eines Tierpflegers bewältigen müssen. Diese können nämlich sehr anspruchsvoll werden. Sie übernehmen Verantwortung für die Tiere, betreuen sie, füttern sie oder wirken sogar bei der Zucht mit. Auch weniger schöne Aufgaben, wie Käfig reinigen, können auf Sie zukommen. Die Tätigkeiten sind nicht nur körperlich, sondern auch psychisch anspruchsvoll. Zudem ist es auch gut zu wissen, dass eine schulische Voraussetzung nicht unbedingt zwingend ist, aber von Vorteil sein kann. Häufig werden Bewerber mit mittlerem Schulabschluss oder mit Hochschulreife genommen. Außerdem sind gute Noten in Biologie und Mathematik Voraussetzung.

Entscheiden Sie sich für eine der drei Fachrichtungen: 

Tierpfleger ist ein sehr vielseitiger Beruf. Zum einen können Sie sich in die Fachrichtung „Zoo“ begeben, in der Sie im Zoo arbeiten und sich dort um die Tiere kümmern. Interessieren Sie sich für viele verschiedene Tierarten, sind von angsteinflößenden Löwen nicht abgeschreckt und finden Erdmännchen zum Knuddeln süß? Dann ist diese Fachrichtung wahrscheinlich die beste für Sie. Sind Sie allerdings mehr der Hunde- oder Katzenliebhaber, ist das Tierheim wohl die bessere Wahl. Hier kümmern Sie sich um Tiere, die kein Zuhause mehr haben. Besonders gut wäre es, wenn Sie liebevoll und führsorglich sind, da die Tiere in Heimen oft schlechte Erfahrungen im Umgang mit Menschen gemacht haben. Sprechen Sie beide Fachrichtungen nicht so an, gibt es noch eine dritte. Die Forschungsklinik. Diese spezialisiert sich auf die Versorgung von kranken oder verletzen Haustieren. Sie wirken bei Behandlungen und Eingriffen mit und sind in Tierarztpraxen bei jedem Geschehen dabei.

Finden Sie einen passenden Arbeitsort: 

Um praxisnah arbeiten zu können, sollten Sie sich, je nach Fachrichtung, eine Praxis oder einen Zoo in der Nähe suchen, wo Sie am besten schonmal waren oder mit deinem eigenen Haustier hingehen, damit Sie die ersten Eindrücke schonmal gesammelt haben.

Motivationsschreiben: 

Bei deiner Bewerbung gehört zu den üblichen Unterlagen, wie Zeugnisse und Lebenslauf, auch ein Anschreiben oder sogar ein Motivationsschreiben dazu. Hier erklären Sie, warum Sie sich für diesen Beruf interessieren und warum genau Sie genommen werden sollten. Wie der Name schon sagt, sollten Sie auch erwähnen was Sie motiviert und wieso Sie denken, dass der Beruf zu Ihnen passen würde.

Vorerfahrungen mit Tieren sammeln: 

Was besonders gut in Bewerbungen ankommt, sind Vorerfahren in derselben Fachrichtung. Also erwähnen Sie in Ihrer Bewerbung (wenn dies auf Sie zutrifft), dass Sie ehrenamtlich beim Tierschutz arbeiten oder schonmal ein Praktikum im Zoo o.ä. gemacht haben. Auch wenn Sie nur mit dem Hund Ihres Nachbarn Gassi gehen, sollten Sie es erwähnen. Das zeigt dem Arbeitgeber, dass Sie sich für diesen Bereich interessieren und auch Spaß dran haben. Vielleicht überlegen Sie sich, ob Sie nicht vorher schonmal ein zweiwöchiges Praktikum machen, um erste Erfahrungen zu sammeln. Wenn Sie aber lieber sofort starten wollen, können Sie sich ja mal einen Praktikumsbericht durchlesen. Einen sehr interessanten finden Sie  hier: https://dokumente-online.com/praktikumsbericht-praktikum-als-tierpfleger-in.html

Weiterbildungsmöglichkeiten als Tierpfleger: 

Es gibt in fast allen Berufen Weiterbildungsmöglichkeiten. Über diese sollten Sie sich informieren. Dann wissen Sie genau, auf was Sie hinarbeiten und was ein mögliches Ziel für Ihren beruflichen Weg sein könnte. Zudem kommt es beim Arbeitgeber gut an, da er merkt, dass Sie sich gut über den Beruf informiert haben.

Bewerbung abschicken: 

Haben Sie alle Schritte gut befolgt, sind Sie bereit, Ihre Bewerbung als Tierpfleger abzuschicken. Mit Anschreiben bzw. Motivationsschreiben, Ihren Zeugnissen, Ihrem Lebenslauf und möglichen Zertifikaten, können Sie ihre Bewerbung an verschiedenste Firmen, Praxen oder Tierheime schicken. Meist dauert es einige Zeit bis Sie eine Antwort bekommen, da sich die Arbeitgeber Ihre Bewerbung gründlich ansehen. Also seien Sie nicht zu ungeduldig. Die Zeit können Sie nutzen um sich auf den nächsten Schritt vorzubereiten.

Auf mögliches Vorstellungsgespräch vorbereiten: 

Wenn den Arbeitgebern Ihre Bewerbung gefallen hat, werden sie Sie benachrichtigen, dass sie Sie gerne kennenlernen wollen. In dem Gespräch wollen sie Sie einfach persönlich kennenlernen und herausfinden, wer hinter der Bewerbung steckt. Hier kann es auch sein, dass Ihnen persönliche Fragen gestellt werden oder Fragen zum Unternehmen. Deswegen sollten Sie sich vorher über das Unternehmen erkunden und Ihnen über ihre eigenen Stärken und Schwächen im Klaren sein. Danach wird nämlich häufig gefragt.

Sollte auch das Vorstellungsgespräch gut verlaufen, werden letzte Gespräche geführt, und es wäre möglich, dass sie Sie für die Stelle auswählen. Da Sie durch diese 7 Tipps perfekt auf alles vorbereitet sind, kann Ihnen eigentlich nichts mehr dazwischenstehen und ihre Bewerbung als Tierpfleger war erfolgreich.