Wenn Sie sich nicht sicher sind, in ob Sie Ihre Bewerbung als Word oder PDF absenden sollen, dann sollten Sie sich hier informieren, wie es richtig geht. Hier eine Übersicht der folgenden Themen.

Was ist eine Word-Datei?

Das Word-Format ist im Unterschied zum PDF eine bearbeitbare Datei. Dokumente enden also auf „.docx“. Sie entsteht, sobald man etwas in Word speichert. Sofern vorher nicht eine andere Weise beim Abspeichern ausgewählt wurde. Wird eine Word-Datei versendet, kann Sie ein anderer für gewöhnlich öffnen und daran weiter arbeiten. Hierbei stellt sich bereits die Frage, ob das wirklich für eine Bewerbung geeignet ist.

Was ist eine PDF-Datei?

Bei dem PDF-Format handelt es sich um eine nicht mehr bearbeitete Datei. Fast wie ein laminiertes Blatt lässt sich darauf nicht mehr arbeiten. Mit welchem Programm auch immer Sie Ihren Text erstellt haben, PDF festigt Ihr Anschreiben ganz nach Vorlage. Wenn man zuvor Word als Programm benutzt hat, hat man schon beim Speichern die Möglichkeit, die Datei als PDF zu sichern. Da dies aber nicht alle Programme anbieten, haben Sie die Option, dies auch online im Internet zu machen. So können Sie auch online Word in PDF umwandeln.

Bewerbung als Word oder PDF Vor- und Nachteile Vergleich

In der Erklärung zu den beiden Möglichkeiten haben sich bereist einige Vor- und Nachteiler herausgestellt. Auch wenn es sich für Sie vielleicht einfacher anfühlt, Ihr Dokument in Word zu speichern und dann so zu versenden, raten wir davon ab. Word-Dateien sind sehr oft an die benutzte Version gebunden. So lassen sich Dokumente, die in einer älteren Wordversion erstellt wurden, nur schwierig auf eine neuere Version übertragen. Hierbei verschieben sich oft Elemente oder Textfelder. Besonders wenn ein Word Datei auf einem anderen Schreibprogramm wie OpenOffice oder LibreOffice geöffnet wird, ist man damit nicht erfolgreich.

Außerdem lässt sich Word nicht schnell auf dem Handy öffnen. Bietet dem/die Personaler*in also nicht die Möglichkeit, ihre kreative Bewerbung unterwegs oder auf allen Geräten zu lesen. Allgemein kann man sagen, dass eine Word-Datei in einer Bewerbung eher unprofessionell wirkt. Außer dies wird ausdrücklich von dem/der Personaler*in gewünscht.

Es kostet nicht viel Zeit oder Anstrengung, diese im Internet zu einer PDF-Datei umzuwandeln. Also schreiben Sie das mit auf Ihre To-do-Liste, wenn Sie ein Anschreiben planen. PDF lässt sich auf jedem Gerät lesen und verliert dabei nicht die Form. Hin und wieder kommt es vor, dass Personen Ihr Anschreiben als JPG oder PNG Bildformat versenden. Auch davon raten wir ab, da aus diesen Dateien keine Informationen kopiert werden können. Bei einer PDF-Datei können allerdings Information wie z. B. Telefonnummer oder E-Mail heraus kopiert werden. Wenn Sie Ihre Bewerbung als PDF verschicken wollen, bietet sich auch eine PowerPoint-Bewerbung an. Diese kann man ganz individuelle gestalten und in PDF umwandeln. Mehr dazu in unserem Beitrag “PowerPoint-Bewerbung schreiben lassen“.

Bewerbung per E-Mail als Word oder PDF

Nachdem Sie sich entschieden haben, welche Datei Sie bevorzugen, müssen Sie diese per E-Mail an Ihre Wunschunternehmen versenden. Falls Sie sich tatsächlich für Word entscheiden sollten, vermerken Sie in der E-Mail, in welcher Version ihr Anschreiben entstanden ist. So hat der Leser die Chance, dass verwendete Programm zu wählen.

Wenn Sie es professionell machen und die PDF-Datei verwenden, gibt es die Möglichkeit Ihr Anschreiben, den Lebenslauf und z. B. Zeugnisse in eine PDF-Datei zusammenzufassen. So muss sich der/die Personaler*in nicht durch viele einzelne Dateien durchkämpfen, sondern hat es kompakt zusammen gefasst. Falls Sie also nicht alles zusammen in Word eingefügt und erstellt haben, können Sie mit einem Programm wie Adobe Acrobat diese zusammenfügen. Sie sind sich nicht sicher, ob ob sich eine Bewerbung lohnt? Lesen Sie sich diesen Artikel durch.

Wie versende ich die Datei per E-Mail?

Wenn Sie alle Ihre Dokumente erstellt haben, können Sie zum Versenden Ihrer Bewerbung übergehen. Das Versenden per E-Mail ist bei den meisten Anbietern gleich. Wenn Sie auf „E-Mail verfassen/schreiben“ oder „Neue E-Mail“ gehen, suchen Sie auf der weitergeleiteten Seite nach dem Büroklammer-Zeichen. Manchmal heißt das Feld auch nur „Einfügen“ oder „Anhänge anfügen“.

Wenn Sie Ihre Daten in die E-Mail hochgeladen haben, sind Sie fast fertig. Lassen Sie die E-Mail nicht leer. In den Betreff sollte der Grund der E-Mail und Ihr Name geschrieben werden. In das E-Mail-Feld können Sie noch eine nette Nachricht für den/die Personaler*in. Schreiben Sie so etwas wie: „Vielen Dank, dass Sie meine Bewerbung lesen. Ich freue mich auf Ihre Antwort.“ Hinterlassen Sie auch noch mal Ihre Kontaktdaten.

Fazit

Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden, achten Sie auf Ihre Rechtschreibung. Lassen Sie Freunde oder Verwandte im Nachhinein über Ihr Anschreiben drüber lesen. Diese können Ihnen helfen, falls es Format-Fehler gibt und ihre Meinung mit einfließen lassen. Achten Sie ebenfalls auf eine passende Schriftart. So können Sie mit guten Gefühl Ihre Bewerbung absenden und sich auf eine positive Antwort freuen. Sie erhalten keine Antwort? Erfahren Sie, wie Sie handeln sollten.

Bei uns finden Sie auch Artikel zu Tipps für Ihr Anschreiben und Lohnt sich die Bewerbung auf Ihre Stelle. Schauen Sie gerne vorbei.