Die typischen Bestandteile einer Bewerbung kennen die meisten: Anschreiben, Lebenslauf und Motivationsschreiben. Wie genau diese jedoch aussehen sollen, ist nicht jedem klar. Wir möchten Ihnen heute alles zum Schreiben des Lebenslaufes erklären. Was darf nicht fehlen? Was sollten Sie vermeiden? Wie viele Seiten darf ein Lebenslauf haben? Dieser Artikel enthält ein paar interessante Tipps rund um den Lebenslauf und wird Ihnen mit Sicherheit weiterhelfen.

Welche Inhalte gehören in den Lebenslauf?

Das Wort „Lebenslauf“ ist eigentlich selbsterklärend. Das Dokument beinhaltet die verschiedenen Stationen Ihres bisherigen Lebens. Er beschränkt sich allerdings auf berufs- und ausbildungsbezogene Etappen. Privates soll, mit Ausnahme einer Elternzeit, nicht auftauchen. In den Lebenslauf gehören also Ihre Berufserfahrung, die in aufeinanderfolgenden Karriere-Schritten aufgelistet wird. Dazu gehören Ihre persönlichen Daten, Ihre Ausbildung, Qualifikationen und zusätzlich besondere Kenntnisse.

Wie sollte der Aufbau aussehen?

Die Struktur und die Gliederung sollten sinnvoll und übersichtlich sein. Unterteilen Sie Ihre Informationen daher, vor dem Schreiben, anhand von Zwischenüberschriften. Als erstes kommen die „Persönlichen Angaben“. Darunter fallen Ihr Name, Geburtsdatum, Geburtsort, aktuelle Anschrift, Telefonnummer, sowie Ihre Mailadresse. Freiwillig ist hier die Angabe des Familienstandes und Ihrer (möglichen) Kinder.

Als nächstes kommt Ihre „Berufserfahrung“. Hier nennen Sie Ihre bisherigen Arbeitsstellen mit Namen Ihres Arbeitgebers, sowie die Zeitspanne, die Sie dort gearbeitet haben. Anschließend führen Sie unter „Ausbildung“ Ihren schulischen Werdegang auf. Beim berufsbezogenen und schulischen Teil des Lebenslaufs empfiehlt es sich tabellarisch vorzugehen. Am sinnvollsten ist es auf der linken Seite die Zeitangaben anzugeben. Auf der rechten Seite sollten Sie aufführen, wo und in welcher Anstellung, wie zum Beispiel Schule, Studium etc., Sie sich zum jeweiligen Zeitpunkt befanden. Sie sollen allerdings nicht lang und breit formulieren wie Ihre Beschäftigungen aussahen. Beschränken Sie sich darauf, wenn es nicht offensichtlich ist, Ihre wichtigsten Aufgaben den entsprechenden Stationen mit Stichpunkten zuzuordnen.

Als vorletztes nennen Sie Ihre „Besonderen Kenntnisse“. Dazu zählen zum Beispiel Fremdsprachenkenntnisse und die Level, die Sie beherrschen, wie zum Beispiel: Muttersprache oder Grundkenntnisse. Weitere Kenntnisse sind der Umgang mit bestimmten, für die angestrebte Stelle relevanten Programmen und Ihre jeweiligen Level bei diesen (Anfänger, Fortgeschritten etc.). 

Zum Schluss wird der Lebenslauf mit dem Datum und Ihrer Unterschrift versehen. Online finden Sie Vorlagen oder Muster.

Was sollten Sie vermeiden?

Es gibt einige Fehler die Sie beim Schreiben Ihres Lebenslaufes auf jeden Fall vermeiden sollten.
Zum einen wären da große, zeitliche Lücken. Genauere Informationen dazu finden Sie im Verlauf dieses Artikels.
Des weiteren sollten Sie Rechtschreibfehler, sowie Grammatikfehler vermeiden.
Achten Sie außerdem auf die Länge Ihres Lebenslaufes, sowie die Fülle der Seiten. Überladen Sie Ihre Seiten nicht mit Informationen. Machen Sie sinnvolle Absätze und Lücken. Mehr dazu finden Sie ebenfalls im Verlauf des Artikels.
Außerdem sollten Sie auf gar keinen Fall falsche Angaben machen oder bei Ihren Kenntnissen übertreiben. Beides können Gründe für eine Kündigung sein.
Wenn Sie Ihrem Lebenslauf ein Foto anhängen möchten, achten Sie darauf, dass es aktuell und professionell ist.
Vor dem Absenden sollten Sie auf jeden Fall nochmals Ihre Angaben checken.

Wieviele Seiten darf der Lebenslauf haben?

Der Lebenslauf ist für viele potenzielle Arbeitgeber das zentrale Dokument in jeder Bewerbung. Er wird von den Personalern zuerst gelesen. Die Frage nach der Seitenzahl lässt sich daher auch schnell und einfach beantworten. Ihr Lebenslauf sollte nicht länger als 1-2 Seiten sein. So bleibt es übersichtlich, kurz und dennoch interessant. Wenn der Personaler mehr als zwei Seiten lesen muss, ist es wahrscheinlich, dass die relevanten Informationen vergessen werden.

Muss ein Lebenslauf lückenlos sein?

Heutzutage ist es von Vorteil, einen lückenlosen Lebenslauf vorweisen zu können. Allerdings sollten Sie ehrlich sein. Falls Lügen ans Licht kommen, kann das als Kündigungsgrund verwendet werden. Bleiben Sie also besser bei der Wahrheit. Stellen Sie sich stattdessen darauf ein beim Bewerbungsgespräch nach der Lücke gefragt zu werden. Legen Sie sich dafür eine Erklärung zurecht, die Ihren Ansprechpartner zufrieden stellt. 

Lebenslauf schreiben lassen

Falls Sie sich unsicher sind, können Sie Ihren Lebenslauf auch professionell schreiben lassen. Damit sind Sie dann auf jeden Fall auf der sicheren Seite.