Probearbeiten als Teil des Bewerbungsprozesses

Sie haben sich erfolgreich beworben und hatten bereits ein Vorstellungsgespräch? Bei manchen Jobs ist der Bewerbungsprozess an dieser Stelle beendet und Sie erhalten nach kurzer Zeit entweder eine Zusage oder eine Absage vom Arbeitgeber. Eine andere Möglichkeit ist das Probearbeiten, das zum Beispiel häufig bei Jobs in der Gastronomie oder bei der Bewerbung auf Praktikumsstellen in verschiedenen Branchen vor dem Abschluss des Arbeitsvertrags steht.

 

Was ist Probearbeiten?

Beim Probearbeiten werden Sie meist für einen Tag, den sogenannten Probetag, ins Unternehmen eingeladen um mitzuarbeiten und Ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Sie lernen außerdem die Kollegen und Räumlichkeiten kennen.

 

Wie verhalte ich mich beim Probeabeiten?

Beim Probearbeiten stehen die meisten Bewerber unter Druck, schließlich werden sie währenddessen vom Unternehmer, Chef und möglicherweise auch vom alteingesessenen Personal unter die Lupe genommen. Um die Nervosität loszuwerden kann es Ihnen helfen, die Perspektive zu wechseln. Versuchen Sie den Probetag nicht als Prüfungssituation wahrzunehmen, sondern als Chance mehr über das Unternehmen und die Arbeitsabläufe zu erfahren. Schließlich entscheidet nicht nur der Arbeitgeber ob es ein zukünftiges Arbeitsverhältnis geben wird, auch Sie sollten diese ersten Eindrücke als Basis der Entscheidung nutzen ob Sie einen Vertrag unterschreiben werden. Ansonsten ist ein freundliches, selbstbewusstes Auftreten wichtig. Auch sollte Ihr Interesse an der Stelle und Ihren künftigen Aufgaben für den potenziellen Arbeitgeber erkennbar sein. Wenn Ihnen ein Fehler passiert muss das nicht unbedingt einen schlechten Eindruck vermitteln, entschuldigen Sie sich und beheben Sie das Problem. Ist dies nicht ohne Hilfe möglich scheuen Sie sich nicht nach Unterstützung zu fragen. Erklären Sie falls nötig worin die Ursache für Ihr Missgeschick lag.

 

Was sind No-Gos beim Probearbeiten?

Sowohl von der betrieblichen Seite, wie auch von Seiten des Bewerbers sind bestimmte Verhaltensweisen absolut unangemessen. Dazu zählen etwa Unpünktlichkeit, Unhöflichkeit oder Respektlosigkeit. Ebenfalls nicht angemessen ist es, wenn die Bewerber beziehungsweise Anwärter auf einen Praktikumsplatz durch das Unternehmen ausgenutzt werden. Das bedeutet, dass es weniger darum geht die Bewerber kennenzulernen, als eine (unbezahlte) Arbeitskraft zu finden, die für einen kurzen Zeitraum die anstehenden Arbeiten erledigt. Wichtig ist es zu wissen, dass auch ein Probearbeiter nach bestehender Gesetzeslage in manchen Fällen bezahlt werden muss. Ein No-Go seitens des Bewerbers ist Kleidung, die dem Dress Code der Arbeitsstelle nicht entspricht. Das heißt Sie sollten die Kleidung, welche Sie privat tragen auf Tauglichkeit für Büro oder andere Arbeitsorte überprüfen und sich gegebenenfalls neu ausstatten.

 

Bisher kein Probearbeiten bekommen?

Sofern Sie bisher keine positiven Antworten auf Ihre Bewerbungen erhalten haben und noch nicht zu Bewerbungsgesprächen und Probearbeiten eingeladen wurden, empfiehlt es sich zum Schreibtisch zurück zu kehren und die Bewerbungen zu überarbeiten beziehungsweise neu zu schreiben. Sollten Sie Probleme beim Verfassen Ihrer Unterlagen haben können Ihnen professionelle Bewerbungsdienstleister wie gekonntbewerben.de dabei unter die Arme greifen. Diese gestalten individuelle Bewerbungen nach den Wünschen der Kunden.