Ein überzeugender Inhalt, ein ansprechendes Layout, eine einwandfreie Rechtschreibung, sowie der richtige Font sind das A und O deines Bewerbungsschreibens. Die Frage, welche Wirkung man für seine Bewerbung wählen soll und ob diese zu dem gesuchten Beruf passt, ist eine Schwierige. Heute stehen uns viele verschiedene Schriftarten zur Wahl. Von schlicht zu verschnörkelt. Doch woran erkennen wir welche der Schriftarten einen guten Eindruck hinterlässt? Welche der vielen Optionen ist seriös und zugleich modern? In diesem Beitrag sagen wir dir, woran du dich orientieren kannst.

Alles was mit Schriftart zu tun hat, die verschiedenen Typen und das Kombinieren verschiedener Arten, nennt man auch Typografie. Verschiedene Schreib- und Tippweisen gab es aber schon vor dem Computer und wurden damals aufwendig mit Hand geschrieben. Schon 1980 Jahren wurden die ersten Bewerbungen und Lebensläufe abgetippt. Seitdem hat sich die Form und die Gestaltung immer wieder verändert. Speziell zu heutiger Zeit werden immer schneller neue Trends zur Optimierung werden vorgestellt. Die Wahl welche Schriftart man aussucht, gibt es seit dem Schreibprogramme für Computer entwickelt wurden. Egal ob man seine Onlinebewerbung erstellen lässt oder mit Word, OpenOffice oder LibreOffice selbst gestaltet. Zum Beispiel hat der Anbieter Microsoft Office in der Standardversion über 600 Fonts. 1000 weitere sind herunterladbar.

Hier sind einmal die bekanntesten Fonts erläutert:

Arial
Kategorie: Sans-Serif
Veröffentlichung: 1982
Schriftdesigner: Robin Nicholas und Patricia Saunders

Helvetica
Kategorie: Sans-Serif
Veröffentlichung: 1956
Schriftdesigner: Max Miedinger, Eduard Hoffmann

Calibri
Kategorie: Sans-Serif
Veröffentlichung: 2007
Schriftdesigner: Lucas de Groot

Times New Roman
Kategorie: Serif
Veröffentlichung: 1931
Schriftdesigner: Stanley Morison und Victor Lardent

Klassifizierung:

Die meisten Schriftarten lassen sich in Sans-Serif und Serif aufteilen. Fonts werden als Serife bezeichnet, wenn diese mit feinen Linien am Ende eines Buchstabenstriches abschließen. Ein bekanntes Beispiel ist Time New Roman, die obgleich für eine Zeitung entwickelt, sich speziell in der Vergangenheit in Anschreiben großer Beliebtheit erfreute. Mittlerweile findet man diese aber immer seltener an. Wenn du eine Serifenschrift für deine Bewerbung benutzen willst, die sich von anderen abhebt, gibt es mittlerweile viele Alternativen und Abwandlungen. Einige schöne sind: Georgia oder Lora.

Sans-Serife oder auch Grotesk genannt, besitzen keine Serife. Heutzutage sind sie auf vielen Webseiten Werbungen oder anderen Medien beliebt. Das liegt wohl daran, dass sie im Gegensatz zu Serifenschriftarten, angenehm lesbar sind. Außerdem lassen sich Sans-Serife oftmals auch besser aus der Entfernung erkennen. Arial, Helvetica und Calibri gehören beispielsweise zu dieser Gruppe. Sie sind modern, auch wenn ihnen vorgeworfen wird, schlicht oder langweilig zu sein. Wenn man wissen will, welche Schriftart die beste ist, kann man im Grunde sagen, dass die höchste Priorität der Lesbarkeit gilt.

Dazu gehört selbstverständlich auch die passende Schriftgröße. In der Regel rät man zu der Größe 12 Pt. Pt. bedeutet so viel wie „Punkte“. Hierbei ist trotzdem das Schriftdesign zu beachten. Calibri ist eine kleinere Sans-Serife, weswegen sich statt 12 Pt. in dem Fall 14 Pt. empfiehlt. Wenn man mit der Schriftart noch ausprobiert, ist es eine gute Idee, den Text vorher auszudrucken oder alternativ in ein PDF-Datei umzuwandeln. Somit kann man überprüfen, wie gut es sich lesen lässt und ob die Größe und das Format stimmen. Diesen Tipp geben wir auch, wenn es um die Schriftfarbe geht. Oftmals wirken Farben, auf dem Computer kräftiger und kontrastreicher. Deswegen muss bei der Auswahl der Farbe berücksichtigt werden, dass diese auf dem Hintergrund erkennbar ist und nicht für Verwirrung sorgt. Farbige Texte passen unter anderem auch gut zu Bewerbungen für kreative und gestalterische Berufe.

 

Hier noch einmal unsere Tipps zusammengefasst:

  • Sans-Serife sind modern und eignen sich gut für ein Bewerbungsschreiben in moderneren Berufen.
  • Serife sind seriös und können für einen dazu passendes Berufsfeld gewählt werden.
  • Für die Schriftgröße gerne 12 Pt. wählen. Je nach Design die Lesbarkeit überprüfen und im Notfall korrigieren.
  • Farben wirken bei richtiger Verwendung freundlich und können im richtigen Layout einen positiven Eindruck erwecken. Sollten aber nicht zu kitschig oder so schwach verwendet werden, dass sie verwirrend oder gar nicht erst erkannt werden können.
  • Druck eine Testkopie oder erstelle eine Probe PDF-Datei vom Lebenslauf oder deiner Bewerbung, um zu überprüfen, dass alles gut lesbar ist und deinen Vorstellung entspricht.