Die Selbstpräsentation ist ein wichtiger Bestandteil des Bewerbungsgespräch, die in jedem Vorstellungsgespräch vorkommt. Dafür sollten Sie sich gut auf diese Situation vorbereiten, da es oft zu Nervositätsproblemen kommt. Dazu ist es wichtig, dass Ihre Selbstvorstellung kurz bleibt. Nutzen Sie einen Zeitraum von fünf bis zehn Minuten.

Tipps für die Selbstpräsentation in Bewerbungsgesprächen

Allgemein ist es wichtig, sich gut auf die Selbstpräsentation vorzubereiten. Dies können Sie erreichen, indem Sie die folgenden Punkte berücksichtigen und sich mithilfe eines selbstgeschriebenen Textes vorbereiten. Diesen gilt es dann auswendig zu lernen, wobei Ihnen die Familie, Freunde und auch der Spiegel helfen können. Familie und Freunde sind dazu in der Lage, Ihnen Feedback und Verbesserungsvorschläge zu geben. Außerdem können Sie Ihr Verhalten bewerten. Mit dieser Hilfe können Sie auch den Ablauf eines Assessment Centers üben.

Inhalte für die Selbstpräsentation – So bereiten Sie sich vor!

Als erstes erzählen Sie über Ihren Werdegang. Dieser Beinhaltet einen kurzen Lebenslauf, in welchem Sie zuerst Ihren Namen, Ihr Alter und Ihre Herkunft benennen. Außerdem berichten Sie über Ihre Ausbildung und/oder Studium, falls diese vorhanden sind. Zudem erwähnen Sie auch Ihren höchsten Abschluss. Als letztes benennen Sie Ihre bisherigen Jobs und Ihre dazu gesammelten Erfahrungen in Ihrer Karriere.

Nach dem Werdegang folgen Ihre Erfolge. Hierbei beziehen Sie sich auf Meilensteine in Ihrem Berufsleben, besondere Qualifikationen, Zertifikate und größere Erfolge. Es ist wichtig, dass Sie Erfolge nennen, die zu Ihrer beworbenen Jobstelle passend sind, ansonsten kann es erzwungen wirken.

Zuletzt beziehen Sie sich in Ihrem Vorstellungsgespräch auf Ihre Stärken und Talente. Darunter fallen all Ihre positiven Stärken und Talente, welche den Personaler überzeugen könnten, dass Sie die richtige Person für die Jobstelle sind. Dazu ist es wesentlich, dass Sie nur ihre beste Seite präsentieren und Ihre Stärken in den Vordergrund stellen. Falls Sie passende Soft-Skills besitzen, ist dies der Moment, diese zu benennen. Es ist extrem wichtig, keine erfundenen Aussagen über Stärken, Talente oder Soft-Skills zu äußern, nur um Ihre Person in ein besseres Licht zu rücken. Dies könnte sich negativ auf Ihre spätere Berufslaufbahn auswirken und die Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch kaputt machen.

Abschließend sollten Sie dem Personaler Ihre Motivation für den Job verdeutlichen, indem Sie erneut Bezug auf Ihre Talente, Ausbildungen oder Studium nehmen. Dadurch bleiben dem Personaler Ihre Stärken und Erfahrungen im Kopf und lässt Sie am besten dastehen, da Sie gute Erfahrungen für den Job mitbringen. Sie sollten abschließend, auf das Unternehmen bezogene, Fragen stellen. Diese heben noch einmal Ihr Interesse auf die Stelle besonders hervor und untermauern damit die Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch.

 

Wichtige Fragen an das Unternehmen beim Bewerbungsgespräch

Was zeichnet ihren besten Mitarbeiter aus?

„Wie werden bei Ihnen Talente und Stärken gefördert?“

„Was könnte mich an diesem Job am meisten frustrieren?“

„Wie definieren Sie Erfolg für diese Position?“

„Wie würden Sie Ihr Arbeitsklima im Unternehmen beschreiben?“

Durch diese Fragen wird ein starkes Interesse für das Unternehmen und der Jobstelle deutlich, wodurch Sie einen guten Eindruck beim Personaler hinterlassen. Außerdem erfahren Sie auf diesem Weg mehr über den Job und das Unternehmen, sowie über die Erwartungen des Personalers. Zudem verweisen diese Fragen auf Ihre gute Vorbereitung.

Selbstpräsentation beim Bewerbungsgespräch –  So sollte es abschließen

Wenn Sie die Jobstelle bekommen haben sollten, ist dies erst der Zeitpunkt, wo Sie über Ihre Vergütung sprechen sollten. Bauen Sie keine früheren Gehälter in Ihre Selbstpräsentation ein und thematisieren Sie auch nicht nach Ihrer Selbstpräsentation dieses Thema. Durch zu frühes Ansprechen der Vergütung, fällt Ihre vorherige Selbstpräsentation beim Personaler in kein gutes Licht.

Abschließend bedanken Sie sich beim Personaler für die Einladung zum Vorstellungsgespräch und die angenehme Atmosphäre. Bleiben Sie aber stets förmlich bei der Verabschiedung und achten Sie auf Augenkontakt, sowie eine namentliche Verabschiedung.